Das Waldeckische Domanialsondervermögen

Das Domanium umfasst einen Grundbesitz von etwa 20.600 ha. Mit einer
Waldfläche von rd. 19.000 ha sind wir der größte kommunale Waldbesitzer in
Deutschland. In der Rechtsform eines Eigenbetriebs des Landkreises
Waldeck-Frankenberg verwalten wir das Domanialsondervermögen zugunsten der
waldeckischen Städte und Gemeinden. Neben dem Domanialwald umfasst das
Sondervermögen 1.600 ha landwirtschaftliche Nutzfläche, darunter die Domänen
Ober-Gembeck mit Twiste sowie Waldeck. Weiterhin gehören Erbbaurechte,
Jagd- und Fischereirechte, vier kulturhistorisch bedeutende Schlösser in
Bad Arolsen, Waldeck, Höhnscheid und Rhoden sowie einige Wohn-
und Forstdienstgebäude, das
Restaurant "Schlossgarten", der Marstall und die
gastronomisch genutzten
Vorhof-Gebäude zum Vermögensbestand. Von besonderer
Bedeutung sind dabei das als Hotel und Restaurant verpachtete
Schloss Waldeck
am Edersee, eines der Wahrzeichen des Waldecker Landes, sowie das barocke
Residenzschloss in Bad Arolsen. Im Forstbetrieb werden rund 70% der Gesamt-
erträge erwirtschaftet. Die Holzproduktion im Domanialwald ist an speziellen Teilzielen
einer ökologisch orientierten naturnahen Waldbewirtschaftung ausgerichtet
und nach
PEFC-Kriterien für nachhaltigen Waldbau zertifiziert. Dazu gehört
u.a., dass nicht mehr Holz geerntet wird als auch nachwächst, man
auf Kahlschläge und den Einsatz von Pestiziden verzichtet und Naturverjüngung
sowie standortgemäße Mischwaldstrukturen gefördert werden.

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